daily observations (May 1, 2013) – Japan -0.44%, $|¥ 97.60, Gold 1468$

Die Hoffnungen auf ein wieder stärkeres Wirtschaftswachstum in China haben einen Dämpfer erhalten. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in China fiel im April unerwartet schwach aus.

Aktien:

  • Aisin Seiki Co Ltd (7259 JP) -1%, -35¥, 3‘480¥
  • Sekisui House Ltd. (1928 JP) -0.55% -8¥, bei 1‘453¥
  • Bridgestone Corp. (5108 JP), -1.50%, -55¥, bei 3‘620¥
  • Japan Airlines Co Ltd (9201 JP) -4.35%, -215¥, bei 4‘725¥
  • Mitsubishi Estate Co Ltd (8802 JP) +0.32%, +10¥, bei 3‘175¥
  • Hitachi Ltd (6501 JP) -1.93%, -12¥, bei 610¥
  • Sumitomo Mitsui Financial Group (8316 JP) -1.74%, -80¥, bei 4‘525¥
  • Mitsui Fudosan Co Ltd (8801 JP) +1.66%, +55¥ bei 3‘365¥
  • Sumitomo Mitsui Trust Holdings Inc (8309 JP) -1.02%, -5¥, bei 484¥
  • Jafco Co Ltd (8595 JP) -2.97%, -140¥, bei 4‘570¥
  • Daiwa House Industry Co Ltd (1925 JP) -0.23%, -5¥, bei 2‘197¥
  • Tokyo Steel Manufacturing Co Ltd (5423 JP) -1.26%, -5¥, bei 392¥
  • SHO-BOND Holdings Co Ltd (1414 JP) -1.70%, -70¥, bei 4‘040¥
  • Hitachi Koki Co. Ltd (6581 JP) -3.79%, -32¥, bei 813¥
  • Nissan Motor Co. Ltd (7201 JP) -1.67%, -17¥, bei 999¥
  • Komatsu Ltd (6301 JP) -1.65%, -44¥, bei 2‘615¥
  • Nomura Holdings Inc (8604 JP) -2.52%, -20¥ bei 773¥

Indices und Makro:

  • Nikkei 225 -61 Punkte, -0.44%, bei 13‘799
  • Topix -7 Zähler, -0.60%, bei 1‘158
  • 97.60 gegen US$, respektive 128.80 gegen €
  • Rendite der 5-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 0.23%
  • Rendite der 10-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 0.60%
  • Rendite der 30-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 1.58%
  • Spread 10Y/30Y JGB 0.98% – Spread 5Y/10Y JGB 0.37%
  • die meisten asiatischen Märkte sind wegen Feiertagen geschlossen
  • Gold 1’468$ (-4), Silber 24.07 (-0.12). Öl (Brent) 101.5 (-0.8) (WTI) 92.65 (-0.8), Kupfer 314 (-4), Bauholz 350 (+0.20)

Global:

  • Die Hoffnungen auf ein wieder stärkeres Wirtschaftswachstum in China haben einen Dämpfer erhalten. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in China fiel im April unerwartet schwach aus. Während Experten mit einem Indexstand von 50,9 wie im Vormonat gerechnet hatten, stand der Index tatsächlich nur bei 50,6.
  • Das zyprische Parlament hat dem internationalen Hilfspaket über 10 Milliarden Euro mit knapper Mehrheit zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Auszahlung der ersten Tranche im nächsten Monat. Das Kreditprogramm wurde von 29 Parlamentariern gebilligt, 27 Abgeordnete stimmten dagegen.
  • Zehntausende Menschen gehen in Frankreich aus Protest gegen die Politik der Regierung auf die Straßen. Die Arbeitslosigkeit nimmt weiter zu, und die schwierige wirtschaftliche Lage des Euro-Landes gilt manchen Beobachtern als potenzielle Zeitbombe im Herzen Europas. Doch Präsident François Hollande, der mittlerweile zu den unbeliebtesten französischen Staatschefs der jüngeren Geschichte zählt, bewahrt die Ruhe. Ihm eilt weder der Ruf pragmatischer Nüchternheit einer Bundeskanzlerin Angela Merkel voraus, noch besitzt er das Charisma, das US-Präsident Barack Obama zu Beginn seiner Amtszeit ausgezeichnet hatte. Hollande gelangte vielmehr durch seine verbindliche, vermittelnde Art an die Spitze der Sozialisten – jemand also, der Konfrontation um jeden Preis vermeiden will.

Märkte:

  • Die schlechte Stimmung des Vortages wollte auch am ersten Tag des neuen Monats nicht weichen. Die enttäuschenden Quartalszahlen drückten die Indizes ins Minus. Besonders hohe Verluste musste Sharp einstecken. Enttäuschende Unternehmenszahlen haben die Tokioter Börse am Mittwoch mit Verlusten schließen lassen. Vor allem Sharp-Aktien standen auf dem Verkaufslisten. An den meisten anderen Börsen in Asien wurde wegen des Maifeiertags nicht gehandelt. Der Nikkei-Index sank um 0.44% auf 13‘799 Punkte. Das Börsenbarometer hatte im April 11.8 Prozent zugelegt, dem besten April seit 20 Jahren. Zwar seien auf kurze Sicht Gewinnmitnahmen empfehlenswert, sagte Shun Maruyama von der Bank BNP Paribas. Bis zum Jahresende dürfte der Nikkei aber die Marke von 15.000 Punkten erreicht haben.
  • Kurz vor der EZB-Ratssitzung zeigte sich der Euro im fernöstlichen Handel kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3167 Dollar gehandelt, genauso wie am Vorabend in New York. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag ihren Leitzins senkt. Im Vergleich zur japanischen Währung kostete ein Dollar 97,36 Yen.
  • Die US-Ratingagentur senkt die Note für Slowenien auf „Ba1“ herab. Bei Moody’s bedeutet das die erste Stufe des Junk-Bereichs – ein Zeichen für spekulative Anlagen. Rückt die Flucht unter den Rettungsschirm näher? Die Entwicklung ist ein schwerer Schlag für die erst seit kurzem regierende Ministerpräsidentin Alenka Bratusek, die die Alpen-Republik mit ihren zwei Millionen Einwohnern ohne Hilfe von Außen und damit ohne Hilfe des Euro-Rettungsschirms sanieren will. Gelingt das nicht, müsste sich Slowenien wohl wie zuletzt Zypern scharfen Sparauflagen der Geldgeber EU und IWF beugen. Das Land ächzt unter hohen Schulden der zumeist staatlichen Banken und hohen Staatsschulden infolge der schwachen Wirtschaftslage. Die Regierung kündigte noch am Abend eine kurzfristige Entscheidung über einen neuen Anlauf für die Anleihe an.

Unternehmen:

  • Besonders deutlich fiel das Minus beim LCD-Hersteller Sharp Corp (6753 JP) aus. Das Unternehmen, das auch am deutschen Fernsehgerätehersteller Loewe beteiligt ist, wird im abgelaufenen Geschäftsjahr einen noch größeren Verlust ausweisen als bislang erwartet, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr. Die Aktie fiel um mehr als fünf Prozent.
  • Für Papiere der Fluggesellschaft Japan Airlines Co Ltd (9201 JP) ging es um 4.35% nach unten. Das Unternehmen enttäuschte Investoren mit seinem Gewinnausblick. So wirken sich der schwächere Yen und die Probleme mit dem Langstreckenflieger Boeing 787 Dreamliner negativ aus.
  • Anleger, die sich Apples Schulden kaufen, beruhigen sich zweifellos damit, dass Apple heute fast 150 Milliarden Dollar an Cash-Reserven angehäuft hat und weiter rasant Geld scheffelt. Insofern verdient der Konzern sicherlich ein wasserdichtes Kreditgütesiegel, das nur knapp unter der Bestnote „AAA” liegt. Aber Apple hat schon jetzt zwei Drittel seiner Bargeld-Reserven für Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe vorgesehen. Mal ehrlich, es geht hier um ein Unternehmen, das in den späten Neunzigerjahren beinahe zusammengebrochen ist. Das war 12 Jahre, nachdem Steve Jobs erstmals den Konzern verlassen hatte. Wie wird es um Apple dann in den 10 bis 30 Jahren nach seinem Tod stehen?
  • Wenn man durch die gerade vorgelegten Bilanzen der großen Banken in Europa blättert, könnte man leicht vergessen, dass sich der Kontinent inmitten einer Finanz- und Wirtschaftskrise befindet. Zum ersten Mal seit Beginn der Euro-Turbulenzen vor etwa drei Jahren haben die Kreditinstitute fast durch die Bank starke Quartalszahlen vorgelegt.

Kurse aus Japan vom 01. Mai 2013 um 08.30 Uhr (Zürcher Zeit), Rohstoffe Future-Preise  vom 01. Mai 2013 um 08.30 Uhr.

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.

Leave a Reply

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

*