daily observations (April 25, 2013) – Nikkei +0.60, $|¥ 99.30, Gold 1443$

Die Hoffnung auf neue Hilfen der großen Zentralbanken für die lahmende Weltwirtschaft haben die asiatischen Börsen angeschoben. Welche Aktien unter diesen Bedingungen punkten konnten – und welche nicht.

Aktien:

  • Aisin Seiki Co Ltd (7259 JP) +0.13%, +5¥, 3‘790¥
  • Sekisui House Ltd. (1928 JP) +1.03% +15¥, bei 1‘478¥
  • Bridgestone Corp. (5108 JP), +0.94%, +35¥, bei 3‘760¥
  • Japan Airlines Co Ltd (9201 JP) +1.55%, +70¥, bei 4‘585¥
  • Mitsubishi Estate Co Ltd (8802 JP) +0.95%, +30¥, bei 3‘180¥
  • Hitachi Ltd (6501 JP) +0.81%, +5¥, bei 626¥
  • Sumitomo Mitsui Financial Group (8316 JP) +3.25%, +145¥, bei 4‘600¥
  • Mitsui Fudosan Co Ltd (8801 JP) +0.30%, +10¥ bei 3‘380¥
  • Sumitomo Mitsui Trust Holdings Inc (8309 JP) +3.76%, +18¥, bei 497¥
  • Jafco Co Ltd (8595 JP) -1.06%, -50¥, bei 4‘675¥
  • Daiwa House Industry Co Ltd (1925 JP) +1.60%, +35¥, bei 2‘227¥
  • Tokyo Steel Manufacturing Co Ltd (5423 JP) -1.42%, -6¥, bei 417¥
  • SHO-BOND Holdings Co Ltd (1414 JP) +1.56%, +60¥, bei 3‘905¥
  • Hitachi Koki Co. Ltd (6581 JP) +0.84%, +7¥, bei 844¥
  • Nissan Motor Co. Ltd (7201 JP) -1.89%, -20¥, bei 1‘038¥
  • Komatsu Ltd (6301 JP) +0.23%, +6¥, bei 2‘504¥
  • Nomura Holdings Inc (8604 JP) +1.86%, +14¥ bei 767¥

Indices und Makro:

  • Nikkei 225 +82 Punkte, +0.60%, bei 13‘926
  • Topix +8 Zähler, +0.70%, bei 1‘172
  • 99.28 gegen US$, respektive 129.60 gegen €
  • Rendite der 5-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 0.23%
  • Rendite der 10-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 0.58%
  • Rendite der 30-jährigen Regierungsanleihen (JGB) verzinst zu 1.59%
  • Spread 10Y/30Y JGB 0.99% – Spread 5Y/10Y JGB 0.35%
  • KOSPI (+0.80%), Shanghai Comp (-0.9%), Thailand SET (+1%), Philippinen (+0.1%), Indien (+1%)
  • Gold 1’443$ (+20), Silber 23.30 (+0.40). Öl (Brent) 102 (unverändert) (WTI) 91.80 (unverändert), Kupfer 321 (+3), Bauholz 360 (+4)

Global: 

  • Wolfgang Schäuble (CDU) hat Kritik an der Sparpolitik in Europa zurückgewiesen: „Die Schulden waren ja die Ursache der Krise, in der wir stecken.“ Ratschläge hat der Bundesfinanzminister für Italien und Frankreich. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Forderungen nach einem Abrücken von der Sparpolitik in der Euro-Zone eine Absage erteilt. „Die Schulden waren ja die Ursache der Krise, in der wir stecken“, sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk. „Jetzt zu sagen, wir machen wieder mehr Schulden, dann würde das Elend nur von neuem beginnen, das wäre genau die falsche Antwort.“
  • Die Europäer verlieren das Vertrauen in die Europäische Union. Der “Guardian” zitiert aus einer Umfrage, wonach sich immer mehr Bürger in den sechs größten Mitgliedsländern von der EU abwenden – auch in Deutschland. Nur in zwei Staaten ist die Skepsis noch größer.
  • Kommissionspräsident Barroso hat sich endlich was getraut, als er die harten Sparauflagen der EU in Frage stellte. Doch seine Kritik geht am Ziel vorbei: Es sind nicht die Euro-Südstaaten, die zu sehr knausern. Sondern Länder wie Deutschland. José Manuel Barroso hat endlich mal etwas Interessantes gesagt. Die Sparpolitik stosse an ihre sozialen und politischen Grenzen. Er halte sie zwar inhaltlich für richtig, aber man müsse die politische Realität akzeptieren. Danach kam der Aufschrei aus Deutschland, und Barroso, Europas Mann ohne Eigenschaften, blies zum Rückzug.Als jemand, der ebenfalls die Sparpolitik kritisiert, fällt mir an Barrosos Aussage auf, dass er das Problem mit einem hohen Grad an Präzision missversteht. Länder mit hohen Schuldenquoten müssen langfristig sparen. Daran führt kein Weg vorbei, ob das nun politisch beliebt ist oder nicht. Das Problem ist: Der Euro-Raum spart insgesamt zu viel. Wenn es einen Politiker geben sollte, der eben diese gesamteuropäische Sicht vertritt, dann doch sicher Barroso, den Präsidenten der Europäischen Kommission. Aber genau das tat er nicht. Er sprach aus der Vogelperspektive eines ehemaligen portugiesischen Ministerpräsidenten, der sich besorgt zeigt, dass seine Partei durch die Sparpolitik an Rückhalt in der Bevölkerung verliert.

Märkte: 

  • Die Hoffnung auf neue Hilfen der großen Zentralbanken für die lahmende Weltwirtschaft haben die asiatischen Börsen angeschoben. Welche Aktien unter diesen Bedingungen punkten konnten – und welche nicht.
  • Der japanische Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte gewann 0,6 Prozent auf 13.926 Punkte – das ist das höchste Niveau seit Juni 2008. Der breiter gefasste Topix legte 0,7 Prozent zu auf 1173 Zähler. In Südkorea kletterte der Leitindex ebenso wie der in Hongkong. Händler begründeten den Aufwärtstrend mit der Aussicht auf eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank. Die Chancen dafür sind gestiegen, nachdem der deutsche Ifo-Index zum zweiten Mal in Folge gefallen ist und damit signalisiert, dass der Aufschwung in Europas größter Volkswirtschaft noch auf wackligem Fundament steht.
  • Der Yen schlingert gegenüber seinen Haupthandelspartnern weiter zwischen 99 und 100 und notiert derzeit bei 99.28 gegen US$, respektive 129.60 gegen €., zum AUD bei 102.30 und CHF bei 105.
  • Die 10-jährigen Renditen stabil -1 Basispunkt und notieren bei 0.58%, minus 2% (Vortag: 0.59%).
  • Am langen Ende bleiben die Renditen (der 30-jährigen Staatsanleihen JGB) unverändert bei 1.59%. Die Renditen der 5-jährigen Anleihen ruhen ebenfalls bei 0.23%.

Unternehmen:

  • Gefragt waren Aktien aus den klassischen Industriezweigen. “Fondsmanager passen ihre Portfolios an, um nicht mehr so technologielastig zu sein”, sagte Analyst Yoo Young Kook von Seoul Shares. “Öl- und Chemiekonzerne etwa sind attraktiv, weil ihre Aktien so günstig sind.” Mitsui Chemical -Papiere kletterten beispielsweise 4.5%. Auch die Aktien der Autokonzerne Toyota, Honda und Suzuki gewannen bis zu zwei Prozent.
  • Im Blickpunkt der Anleger standen Canon -Anteilsscheine, die gegen den Trend um 6.4% einbrachen. Der Konzern enttäuschte die Anleger mit seiner Gewinnprognose, die unter den Markterwartungen lag. Die Papiere des Konkurrenten Nikon gerieten mit den Abwärtssog und verloren rund 3.7%.
  • Verizon Communications will Insiderinformationen zufolge komplett die eigene Tochter Wireless übernehmen. Es könnte der Anfang einer 100 Milliarden Dollar schweren Übernahmeschlacht mit Vodafone werden. Der US-Telekommunikationsmarkt steht möglicherweise vor einer 100 Milliarden Dollar schweren Übernahmeschlacht um Verizon Wireless. Die Muttergesellschaft Verizon Communications will Insiderinformationen zufolge den Mobilfunkanbieter komplett übernehmen und erwägt ein entsprechendes Angebot an den Partner Vodafone, der einen Anteil von 45 Prozent hält. Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr am Mittwoch von zwei mit der Sache vertrauten Personen, Verizon habe Banken- und Rechtsexperten beauftragt, eine Offerte vorzubereiten. Noch liege ein Vorschlag von Verizon nicht auf dem Tisch. Der Konzern, der bereits 55 Prozent an Verizon Wireless hält, sei auch auf eine feindliche Übernahme eingestellt.

Kurse aus Japan vom 25. April 2013 um 08.30Uhr (Zürcher Zeit), Rohstoffe Future-Preise  vom 25. April 2013 um 08.30 Uhr.

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